Großrazzia gegen mutmaßliche Linksextremisten in Sachen und Brandenburg
Polizei und Staatsanwaltschaft sind mit einer Großrazzia in Sachsen und Brandenburg gegen mutmaßliche Linksextremisten vorgegangen. Am vergangenen Dienstag durchsuchten ca. 400 Einsatzkräfte 20 Wohnungen und Geschäftsräume in Dresden, Leipzig, Machern, Grimma, Niesky, in Senftenberg und Finsterwalde, erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Dresden. Die Razzien richteten sich den Berichten zufolge gegen 16 Männer und eine Frau. Alle stammen aus dem politisch linken Spektrum und werden der Bildung einer kriminellen Vereinigung verdächtigt. Zudem sollen die Tatverdächtigen gewaltsame Übergriffe verübt haben, deren Opfer dem politisch rechten Spektrum angehören. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft erklärte, dass die Angriffe gezielt und teilweise sehr brutal ausgeführt wurden. Bei den Übergriffen waren die Täter überwiegend maskiert gewesen, hieß es weiter.
Die Ermittler konnten bei den Durchsuchungen umfangreiches Beweismaterial sicherstellen. Darunter befanden sich Computer, Festplatten, USB-Sticks, SD-Karten, Daten-CDs, Mobiltelefone, SIM-Karten, eine Videokamera und Fotoapparate. Des Weiteren beschlagnahmten die Ermittler eine Schleuder samt Munition, ein Teleskopschlagstock, ein Schlagring sowie Reizgas, Masken und Sturmhauben.
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Zahlen & Fakten:
Stadtname:
Dresden
Bundesland:
Sachsen
Regierungsbezirk:
Dresden
Landkreis:
Stadt Dresden
Gemeinde-
schlüssel:
14 6 12 000
Autokennzeichen:
DD
Vorwahl:
0106701328, 01465