5.000 Euro teure Lampe im Ministerbüro sorgt für Spott der Opposition

5.000 Euro teure Lampe im Ministerbüro sorgt für Spott der Opposition


News DresdenIm Ministerbüro von Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok steht eine 5.000 Euro teure Schreibtischlampe, die für Kritik und Spott gesorgt hat. Am vergangenen Mittwoch wurde bekannt, dass der FDP-Politiker sich eine Tischleuchte der Dresdner Firma Novaled anschaffen ließ. Der Kauf dieser Luxus-Lampe wurde vom Ministerium damit begründet, da so auf das Innovationspotential des Freistaats aufmerksam gemacht wird. Gleichzeitig würde der Minister so ein innovatives sächsisches Unternehmen bei der Markteinführung eines neuen Produktes unter die Arme greifen. Morlok ließ daneben ausrichten, dass die Entwicklung der Technik vom Ministerium gefördert wurde und es das Unternehmen auf dem Weg zur Marktreife aktiv begleitet habe.
Doch für die Luxus-Lampe zahlt der Steuerzahler, in den Reihen der Opposition für Verwunderung und Sticheleien sorgte. Die Linke im Landtag erklärte, dass sie hoffe, dass der beeindruckende Leuchtkörper für Erleuchtung des Ministers sorgen möge, der sich bislang durch Ideenlosigkeit ausgezeichnet habe“. Auch SPD-Wirtschaftspolitikerin Petra Köpping ist gespannt, was der Rechnungshof von solchen Ausgaben hält. Zudem frage sie sich, ob der Wirtschaftsminister „nun von allen Mittelständlern etwas kaufen wolle, die neue Produkte einführten“.
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